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1. Timotheus 6,11

1. Timotheus 6,11

Andachten

**Aber du Gottesmensch, fliehe solches; jage aber nach der Gerechtigkeit, der Gottseligkeit, dem Glauben, der Liebe, und der Geduld, der Sanftmut; kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist, und bekannt hast ein gutes Bekenntnis vor vielen Zeugen. **
Wenn man alles, was die Welt hat und was sie zu bieten vermag, in ein Menschenleben zusammenpressen könnte, so dass es das glücklichste, das seligste wäre nach menschlichen Begriffen, was wäre es gegen die Seligkeit eines Kindes Gottes! „Das ist unter meiner Würde,“ hört man oft sagen mit stolzem Selbstgefühl. „Das achte ich unter meiner Würde“ - so ziemt es sich auch für einen Christen zu denken gegenüber von allem dem, was unsern Christenadel beflecken, was uns aus der Gemeinschaft Christi reißen will! Darin ist die Welt eine Meisterin, ihr Nichts herauszuschminken, dass es wie etwas aussieht; ein unerleuchtetes Auge wird davon bezaubert, und in uns selber ist ja so viel Welt, darum hat sie so viel Anknüpfungspunkte, wir sind selbst eine kleine Welt; aber wenn wir uns in den Tag der Ewigkeit hineinstellen, da sehen wir sie, wie sie ist als Verführerin, als Feindin. (W. Hofacker.)

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