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Markus 11,10

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Andachten

Gelobt sei das Reich unseres Vaters Davids, das da kommt in dem Namen des Herrn; Hosianna in der Höhe!
Dahin muss es mit uns kommen, dass wir ihn, den himmlischen König, annehmen als unsern König, dass wir ihn in Wahrheit annehmen. Das ist der Schritt, der erst ganz es entscheidet, welchem Reiche wir angehören, dem Reiche der Finsternis oder dem Reiche des Lichts. Das ist die entscheidende Tat, die wir zwar nur in Kraft der Gnade unsers Herrn Jesu Christi tun können, die wir aber doch tun müssen in dieser Kraft, die Tat, die uns nicht erlassen werden kann zu unserem ewigen Heil. Und kann sie uns nicht erlassen werden, so lasst uns doch durch nichts in der Welt abhalten, sie zu vollbringen. Lasst uns durch nichts abhalten, den Herrn der Herrlichkeit, der uns geliebt hat bis in den Tod, der uns von Sünden gereinigt hat durch sein Blut, anzunehmen, wahrhaftig anzunehmen als unsern König. Lasst uns durch nichts in der Welt abhalten, in seinen heiligen Dienst zu treten, uns von ihm beherrschen zu lassen, der Leitung seines Worts und Geistes das Herz zu öffnen und uns ihm hinzugeben mit allen Kräften des Leibes und des Geistes. Das ist ein ernster Schritt, der nicht ohne Selbstverleugnung, nicht ohne Kampf mit dem eigenen Herzen und der Welt getan werden kann, der aber getan werden muss, und, wenn er getan ist, Friede und Freude in seinem Gefolge hat.

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