1. Samuel 23,2
Andachten
David fragte den Herrn: Soll ich hinziehen und die Philister schlagen?
Die an Jesus Gläubiggewordenen sollen danach trachten, immer und ganz Gott zu gehorchen. Ohne diese Verbindung kommen sie nicht durch, sie werden sonst besiegt und zu Boden getreten. Wer unter Gott steht, überwindet die „Welt“ und den Bösewicht. Er wird zwar beständig angefochten, versucht und bedrängt, aber er behält den Sieg durch Christus. Du musst es wissen, dass du unter Gott stehst, sonst bringt dich das Gebrüll des Löwen aus der finsteren Tiefe leicht in Verwirrung. Was aber könnte dich entmutigen, wenn du mit Gott und Gott mit dir ist? Wer unter Gott steht, ist eine Stütze für die Schwachen, ein Licht unter den Streitern Christi, ein Prediger der Gerechtigkeit und des Heils für die Welt. Die Schwachen können sich an Ihn anlehnen, ja, sie werden durch Sein Beispiel aufgerichtet und belebt. Die dem Herrn Dienenden schmiegen sich nun auch fest und treu an ihren Feldherrn an, sie werden wacker im Streite. Die Welt macht die Augen auf, die Pfeile der Wahrheit durchbohren manches Herz. Wer unter Gott steht, genießt den Frieden Gottes; bei allem Kampfe ist's ihm innerlich wohl. Das Wohlgefallen des Herrn ruht auf ihm, himmlische Segnungen werden ihm fort und fort zuteil. Die Liebe Gottes durchwärmt und umstrahlt die Ihm verbundenen Herzen. Wer unter Gott steht, der besitzt einen Ölvorrat, sein Licht ist brennend, er wartet auf den wiederkommenden Herrn; und wenn Er kommt, so werden die treuen Seelen nicht zuschanden; sie können frohlockend eingehen in den königlichen Hochzeitssaal, und Gott begrüßt sie als die Seinen. (Markus Hauser)